Mittagsschlaf


„Ein Kind solle tagsüber so viel Schlafen dürfen, dass es im Wachzustand zufrieden und an seiner Umgebung interessiert ist.“ Dies besagt die Regel der Züricher Kinderschlafexperten Oskar Jenni und Caroline Benz. Dabei ist spannend zu beobachten, dass der Tagesschlaf in vielen Kulturen sehr unterschiedlich verankert ist. Es ist besteht jedoch ein Zusammenhang zwischen der Erwartung der Autonomieentwicklung und der Dauer des Mittagsschlafes. Während in Mitteleuropa die meisten Kinder zwischen dem 2. und 3. Geburtstag den Mittagsschlaf einstellen, schlafen in den südlicheren Kulturen viele Kinder im Grundschulalter mittags noch. Vor allem in den ersten Lebensmonaten ist der regelmäßige Tagesschlaf essenziell notwendig für die Entwicklung des Säuglings. Jedoch finden sich schon bei den Neugeborenen große Unterschiede im Gesamttagesschlaf. Ein qualitativer Nachtschlaf ist essenziell wichtig für die Entwicklung und Reifung des Kindes. Viele Prozesses des Lernens und weitere Gedächtnisfunktionen finden in einem intensiven Nachtschlaf statt. Dennoch sollte die Bedeutung des Mittagsschlafes bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht unterschätzt werden. Ausgeruhte Kinder sind ausgeglichener, fröhlicher und zeigen eine bessere Lern- und Konzentrationsfähigkeit. Dies sind wichtige Faktoren, die den Alltag in einer Familie positiv beeinflussen können. Mehr zum Thema Mittagsschlaf im nächsten Beitrag. #schlafen #schlafberatung #mittagsschlaf #schlafentwicklung #schlafberatung1001kindernacht #bindungsorientierteerziehung #bindungsorienti

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